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Tumortherapien Es gibt heute mehrere Möglichkeiten, entartetes Gewebe zu zerstören. Etabliert sind Operation, Bestrahlung und Chemotherapie. Neuere Verfahren sind Hyperthermie, Laser, Kältechirurgie und BET (Bio-Elektro-Therapie), auch ECT (Electro Cancer Therapy ECT-Tumortherapie), PET (Perkutane Elektro-Tumortherapie), Elektrochemische Therapie (electrochemical therapy EChT ),oder Galvanotherapie genannt. Electrotherapy, also known as electrochemical tumor therapy, Galvanotherapie and electro-cancer treatment (ECT), was developed in Europe by the Swedish professor Björn Nordenström and the Austrian doctor Rudolf Pekar. BET/ECT
(Bio-Elektro-Therapie / ECT - Tumortherapie) Bereits
in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts wurden Tumore mit Strom
behandelt. Diese Methode wurde ursprünglich als Galvanotherapie
bezeichnet. Die anfänglichen Erfolge gerieten jedoch durch den Einsatz
von Strahlen- und Chemotherapie in Vergessenheit. Neben dem schwedischen
Professor Nordenström (Radiologe und 1985 Vorsitzender des
Nobel-Preis-Komitee für Medizin) und Prof. Yu Ling Xin in Peking war es
hauptsächlich Dr. med. Rudolf Pekar aus Bad Ischl (Österreich), der
diese Methode wieder aufgriff und in jahrzehntelanger eigener Forschung
und Praxis daraus die Bio-Elektrotherapie (BET) entwickelte und hierüber
eine ausführliche Dokumentation verfasste. Die
ECT-Therapie ist nicht zu verwechseln mit der Reizstromtherapie! Prinzip der BET einfach
erklärt:
Auch
auf dem Gebiet der Elektroden wurden große Fortschritte erzielt, so dass
heute viele Tumorarten mit Flachelektroden behandelt werden können - also
ambulant therapiert werden. Prostata-,
Lungen-, Leber-, sowie Magenkarzinome und Metastasen sind ebenso wie alle
übrigen Tumore im Abdominalbereich mittels Flachelektroden schonend zu
behandeln. Die
besten Erfolge werden bei Hautkarzinomen, wie Basaliomen, Spinaliomen,
benignen und malignen Melanomen und Hautmetastasen erzielt. Die
Galvanotherapie/ ECT-Tumortherapie auch ECT oder BET genannt, findet in China seit Jahren
breite Anwendung. In Deutschland findet diese schonende Behandlungsmethode
erst in jüngster Zeit größere Beachtung. Tumore
und Metastasen an kritischen Körperarealen wie Herz und Augen können mit
dieser Methode nicht behandelt werden. Ebenso wenig Hirn- und
Knochentumore sowie Tumore im Harnbereich, da der Strom nur um die Knochen
herum und nicht durch sie hindurchfließt bzw. im Falle einer Harnwege-
oder Nierenbehandlung der Strom über den Urin abgeleitet wird. Die
zwischen den Elektroden beim galvanischen Strom entstehende Spannung führt
zu einer fast selektiven Destruktion von Tumorgewebe. Sie stellt eine neue
Möglichkeit dar, auf schonende und alternative Weise Tumorgewebe zu zerstören. Der
Gleichstrom, der zwischen zwei oder mehreren Elektroden fließt, führt zu
einer Gewebezerstörung mittels Elektrolyse. Durch die Ionenwanderung
kommt es zu einer erheblichen pH-Verschiebung im Gewebe. Es entsteht an
der Anode ein saurer pH oder eine Acidose, an der Kathode ein alkalischer
pH oder Alkalose. Die
erreichten pH-Werte liegen weit außerhalb des physiologischen Bereiches
und sind somit gewebeschädigend. Der Gleichstrom führt ebenfalls zu
einer Änderung der Membran - potentiale durch Veränderung des
Elektrolytmilieus rund um die Zelle und in der Zelle. Hierdurch werden
wichtige physiologische Funktionen, wie z.B. die Natrium-Kalium-Pumpe aufs
Empfindlichste gestört. Im elektrischen Feld dissoziieren diverse Salze
in Kationen und Anionen, so daß die Homöostase der Zelle aufgehoben
wird. Im Gewebe kommt es an der Kathode zu einer Gefäßerweiterung, an
der Anode zu einer Austrocknung, Schmerzlinderung und Entzündungshemmung.
Dadurch wird Tumorgewebe devitalisiert. Die elektrische Devitalisierung
ist keine übliche elektrische Verletzung. Sie ist fast immer schmerzfrei
und sie stört nicht das Allgemeinbefinden. Eine Abstoßung der elektrisch
induzierten Nekrose findet erst nach Wochen statt. Die Substanzverluste
entsprechen größenmäßig der ursprünglichen Ausbreitung des
Tumorgewebes. Die BET / ECT-Behandlung ist geeignet für oberflächliche und auch tiefer gelegene solide Tumore oder Metastasen. Je nach Größe des Tumors sind unterschiedlich viele Elektroden erforderlich. Mit
der BET/ECT wird auch ein aktiv spezifisches Immunphänomen ausgelöst,
denn durch den galvanischen Strom werden Tumorantigene frei und den durch
den Strom angelockten Immunzellen präsentiert. Durch die Gewebszerstörung
werden Zytokine freigesetzt, was zu einer erhöhten Erkennung von
Tumorantigenen führt und die spezifischen Immunleistungen des Tumorträgers
fördert. Die
BET/ECT lässt sich kombinieren mit Chemotherapie, Bestrahlung,
Hyperthermie, Immun- und anderen biologischen Therapien. Durch die Pionierarbeit von Dr. Rudolf Pekar aus Bad Ischl, der seit Anfang der siebziger Jahre die Methodik der Galvano-Methode / ECT-Tumortherapie verfeinerte und durch die Veröffentlichung seiner Erfahrungen, sowie schwedische, österreichische und US-amerikanische Forschungsarbeiten ist man heute in der Lage, eine Tumortherapie mit galvanischen Strömen erfolgreich durchzuführen. Zur Zeit wird die Electro-Cancer-Therapy in Deutschland, Österreich, Spanien, Russland, Dänemark, Italien und China mit Erfolg angewendet.Links: http://www.mweisser.50g.com/ect.htm http://www.vhd-heilpraktiker.de/naturheilkunde/ect.htm http://naturmednet.de/krebs/tumor.ect.html http://www.notiz.ch/wissenschaft-unzensiert/medizin/2001/januar/brustkrebs.htm http://www.heilpraktiker-seifermann.de
Björn E. W. Nordenström "Biologically closed Electric
Circuits", ( mehr Literatur ) Folgende Verbände befürworten die Tumortherapie mit
Gleichstrom: |
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